trotz allen versteckens:
jetzt hab ich auch so ein ding im kreuz, aber wenn meister ramirer wirft , na dann:
1. Wieviele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?
ca 5-6 gb wechselt häufig, aber 120 gb sind noch auf firmenservern verteilt
2. Die letzte CD, die du gekauft hast...
Dieter nuhr: nuhr nach vorn
3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?
z zeit ist mir nicht so nach musik, aber belle of the earth von manfred mann, wegen der doppeldeutigkeit
4. Fünf Lieder, die dir viel bedeuten oder die du oft hörst ...
maybe - thom pace (da werd ich wieder jung)
lucifer - alan parsons project - da geht die post ab
leader of the band - dan foglberg
another brick in the wall - pink floyd
i want it all - queen (man ist ja egoist)
5. Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen) und warum?
dieses stöckchenwerfen kann schnell ins auge gehen, darum heb ich mirs auf und ziehs raus, wenn keiner mehr damit rechnet und prahlt ihn hätts nicht erwischt !!
jetzt hab ich auch so ein ding im kreuz, aber wenn meister ramirer wirft , na dann:
1. Wieviele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?
ca 5-6 gb wechselt häufig, aber 120 gb sind noch auf firmenservern verteilt
2. Die letzte CD, die du gekauft hast...
Dieter nuhr: nuhr nach vorn
3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?
z zeit ist mir nicht so nach musik, aber belle of the earth von manfred mann, wegen der doppeldeutigkeit
4. Fünf Lieder, die dir viel bedeuten oder die du oft hörst ...
maybe - thom pace (da werd ich wieder jung)
lucifer - alan parsons project - da geht die post ab
leader of the band - dan foglberg
another brick in the wall - pink floyd
i want it all - queen (man ist ja egoist)
5. Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen) und warum?
dieses stöckchenwerfen kann schnell ins auge gehen, darum heb ich mirs auf und ziehs raus, wenn keiner mehr damit rechnet und prahlt ihn hätts nicht erwischt !!
peziso - am Samstag, 5. März 2005, 23:19
du warst dominat und gütig.
du warst weise und einfältig
dein leben hast du den menschen hingegeben,der liebe und dem glauben.
ich war nicht immer der sohn den du dir wünschtest.
du warst nicht immer der vater der du sein wollest.
doch du hast alles richtig gemacht.
danke vater
du hast sicher eine schöne wolke bekommen
du warst weise und einfältig
dein leben hast du den menschen hingegeben,der liebe und dem glauben.
ich war nicht immer der sohn den du dir wünschtest.
du warst nicht immer der vater der du sein wollest.
doch du hast alles richtig gemacht.
danke vater
du hast sicher eine schöne wolke bekommen
peziso - am Montag, 21. Februar 2005, 20:14
nein, es geht hier nicht um eine hühnerphobie, sondern meinen handyklingelton, ein hahnenschrei, bei anrufen meiner eltern.
seinerzeit, als ich die kontakte einrichtete, war diese klingelton einfach witzig und da meine mutter ihr, ja nun doch schon den kinderschuhen entwachsenes, söhnchen doch gerne zu morgendlicher stunde anruft, hat er , des öfteren, gut gepasst.
doch nun, wo es meinem vater , ein leider nicht mehr rüstiger 85 jähriger, so schlecht geht und ich täglich den am meisten gefürchteten anruf erwarte, erschrecke ich bei dem kikeriki bis ins mark.
vor allem, wenn der anruf ausserhalb der, für meine mutter üblichen, zeiten erfolgt.
nach einem sehr bewegenden gespräch mit meinem vater gestern, in dem er sich , ich klammere mich an den gedanken nur präventiv ,verabschiedete und vorher noch anweisungen für den fortlauf gab, wie keine künstliche ernährung und keine "gewaltsame lebensverlängerung" , nicht mehr ins spital,..
krähte das handy heute beim frühstück im hotel wieder, der kollege der mir gegenüber sass war verwundert , dass man so bleich sein kann. doch wieder entwarnung , es war eine gute nacht.
aber mittlerweile löst jegliches krähen, sei es aus rundfunk, TV, ein reales tier und natürlich das telefon solche angstschübe aus und ich versuche es schon krampfhaft zu überhören.
seinerzeit, als ich die kontakte einrichtete, war diese klingelton einfach witzig und da meine mutter ihr, ja nun doch schon den kinderschuhen entwachsenes, söhnchen doch gerne zu morgendlicher stunde anruft, hat er , des öfteren, gut gepasst.
doch nun, wo es meinem vater , ein leider nicht mehr rüstiger 85 jähriger, so schlecht geht und ich täglich den am meisten gefürchteten anruf erwarte, erschrecke ich bei dem kikeriki bis ins mark.
vor allem, wenn der anruf ausserhalb der, für meine mutter üblichen, zeiten erfolgt.
nach einem sehr bewegenden gespräch mit meinem vater gestern, in dem er sich , ich klammere mich an den gedanken nur präventiv ,verabschiedete und vorher noch anweisungen für den fortlauf gab, wie keine künstliche ernährung und keine "gewaltsame lebensverlängerung" , nicht mehr ins spital,..
krähte das handy heute beim frühstück im hotel wieder, der kollege der mir gegenüber sass war verwundert , dass man so bleich sein kann. doch wieder entwarnung , es war eine gute nacht.
aber mittlerweile löst jegliches krähen, sei es aus rundfunk, TV, ein reales tier und natürlich das telefon solche angstschübe aus und ich versuche es schon krampfhaft zu überhören.
peziso - am Freitag, 18. Februar 2005, 09:57
nein, kein vertipper, sondern die derzeitige münchner situation.
angesichts des wetters: schnee, schnee und dort wo noch keiner war nun auch schnee, ist die zeit der siechen wieder ausgebrochen.
da haben wir die zweckkranken, die, um auch mal in den genuss von home office zu kommen, eine erkrankungswelle ausnutzen um fröhlich daheim vorm fernseher zu sitzen. dummerweise sind das meistens die, welche nie den connect vom heimeligen domizil getestet hatten und dann tage später ins büro kommen und klammheimlich zum hausedver schleichen um das ding doch mal konfigurieren zu lassen.
(diese seien informiert, den joke erzählt der bemühte compispezialist bestimmt jedem, ob der es hören will oder nicht, also nix mit geheimhaltung!!)
oder der pflichtbewusste halbtote, der fröhlich bazillen verschleudernd (man könnte ja sonst in die verlegenheit kommen, NICHT angesteckt zu werden) mit 20 schächtelchen, tees und fläschchen im büro sitzt und röchelt. an arbeit in dem sinn ist nicht zu denken, da der monitor ja mit apirin c röhrchen, bergen von benutzten taschentüchern und empire state building hohen türmen von kleenexboxen (bevorratung ist alles!) verstellt ist. wenn man diesen typus anschaut, dann hat man geistig schon den telefonhörer in der hand und möchte, je nach bleichheitsgrad und rasselhusten, entweder den notarzt oder das bestattungsinstitut anrufen.
der immerkranke wiederum, ist von der sorte kollege, der so ziemlich jede krankheit aufreisst, ob nun grippe, schnupfen oder ebola, jeder bazillus findet bei ihm ein schönes zuhause und darf sich ungehemmt vermehren. es wurden , bei dieser gruppe, schon herren mit menstruationsbeschwerden (reiner phantomschmerz!!) geortet, was dann fast schon auf eine gewisse verbindung mit der gruppe der zweckkranken schliessen lässt.
der eiserne (ja ok auch die eiserne), sind die , die im tshirt durch die eiswüste latschen, eine tsetse fliegenzucht ihr eigen nennen und auf krankenzimmern der stufe 4 (hoch toxisch) ohne jeglichen schutz worken und nichts, aber auch rein gar nichts abbekommen. impfungen sind ,für ihn,fremdwörter, prophylaxe ein stamm aus zentralasien und keine hilfsmittel, wie pudelmütze, handschuhe oder dicke jacke werden je an seinen luxuskörper appliziert.
der kerl wird halt nicht krank. auch ein fernlaster von 14 tonnen wäre schrott, würde er auf kollisionskurs mit dem eisernen gehen!
der korrekte wiederum misst erst mal 15 mal fieber, malt daraus, natürlich pc gestützt, eine süsse tortengrafik (nach dem motto: heute nur 12 stunden über 41 grad ), meldet sich vorschriftsmässig krank und latscht bzw wankt, um auch der krankenkasse genüge zu tun brav zum onkel doktor. dort züchtet er erst so recht aus dem grippalen infekt eine ausgewachsene epidemieerkrankung.
nach läppischen 5 stunden warten, ist dieser typus dann auch schon beim eigentlichen arzt dran und bekommt , in ca 15 sekunden zu hören, das zur zeit eine krankheitswelle grassiert (wäre gar nicht aufgefallen, bei den 50 unisono hustenden menschen im wartezimmer) und man sich mit vitamin c und tee versorgen soll.
ein letzter ist der unsichtbare, der der nicht mal dann auffällt wenn er anwesend ist. ob regen, schnee oder taifun, der ist auf seinem sessel angenagelt, böse zungen behaupten sogar dass dieser typ, einfach auf seinem drehsessel in ein kammerl gerollt wird und morgens wieder an den tisch verfrachtet wird. der fällt nie durch krankheitsbedingte absenzen auf, nur bei einer feuerwehrübung mit evakuierung bringt er sämtliche anwesenheitslisten durcheinander.
fast hätte ich den consultant vergessen, dieser, ob nun anwesend oder nicht, erzeugt eigentlich nur eines, nämlich kosten.
gesundheit !
angesichts des wetters: schnee, schnee und dort wo noch keiner war nun auch schnee, ist die zeit der siechen wieder ausgebrochen.
da haben wir die zweckkranken, die, um auch mal in den genuss von home office zu kommen, eine erkrankungswelle ausnutzen um fröhlich daheim vorm fernseher zu sitzen. dummerweise sind das meistens die, welche nie den connect vom heimeligen domizil getestet hatten und dann tage später ins büro kommen und klammheimlich zum hausedver schleichen um das ding doch mal konfigurieren zu lassen.
(diese seien informiert, den joke erzählt der bemühte compispezialist bestimmt jedem, ob der es hören will oder nicht, also nix mit geheimhaltung!!)
oder der pflichtbewusste halbtote, der fröhlich bazillen verschleudernd (man könnte ja sonst in die verlegenheit kommen, NICHT angesteckt zu werden) mit 20 schächtelchen, tees und fläschchen im büro sitzt und röchelt. an arbeit in dem sinn ist nicht zu denken, da der monitor ja mit apirin c röhrchen, bergen von benutzten taschentüchern und empire state building hohen türmen von kleenexboxen (bevorratung ist alles!) verstellt ist. wenn man diesen typus anschaut, dann hat man geistig schon den telefonhörer in der hand und möchte, je nach bleichheitsgrad und rasselhusten, entweder den notarzt oder das bestattungsinstitut anrufen.
der immerkranke wiederum, ist von der sorte kollege, der so ziemlich jede krankheit aufreisst, ob nun grippe, schnupfen oder ebola, jeder bazillus findet bei ihm ein schönes zuhause und darf sich ungehemmt vermehren. es wurden , bei dieser gruppe, schon herren mit menstruationsbeschwerden (reiner phantomschmerz!!) geortet, was dann fast schon auf eine gewisse verbindung mit der gruppe der zweckkranken schliessen lässt.
der eiserne (ja ok auch die eiserne), sind die , die im tshirt durch die eiswüste latschen, eine tsetse fliegenzucht ihr eigen nennen und auf krankenzimmern der stufe 4 (hoch toxisch) ohne jeglichen schutz worken und nichts, aber auch rein gar nichts abbekommen. impfungen sind ,für ihn,fremdwörter, prophylaxe ein stamm aus zentralasien und keine hilfsmittel, wie pudelmütze, handschuhe oder dicke jacke werden je an seinen luxuskörper appliziert.
der kerl wird halt nicht krank. auch ein fernlaster von 14 tonnen wäre schrott, würde er auf kollisionskurs mit dem eisernen gehen!
der korrekte wiederum misst erst mal 15 mal fieber, malt daraus, natürlich pc gestützt, eine süsse tortengrafik (nach dem motto: heute nur 12 stunden über 41 grad ), meldet sich vorschriftsmässig krank und latscht bzw wankt, um auch der krankenkasse genüge zu tun brav zum onkel doktor. dort züchtet er erst so recht aus dem grippalen infekt eine ausgewachsene epidemieerkrankung.
nach läppischen 5 stunden warten, ist dieser typus dann auch schon beim eigentlichen arzt dran und bekommt , in ca 15 sekunden zu hören, das zur zeit eine krankheitswelle grassiert (wäre gar nicht aufgefallen, bei den 50 unisono hustenden menschen im wartezimmer) und man sich mit vitamin c und tee versorgen soll.
ein letzter ist der unsichtbare, der der nicht mal dann auffällt wenn er anwesend ist. ob regen, schnee oder taifun, der ist auf seinem sessel angenagelt, böse zungen behaupten sogar dass dieser typ, einfach auf seinem drehsessel in ein kammerl gerollt wird und morgens wieder an den tisch verfrachtet wird. der fällt nie durch krankheitsbedingte absenzen auf, nur bei einer feuerwehrübung mit evakuierung bringt er sämtliche anwesenheitslisten durcheinander.
fast hätte ich den consultant vergessen, dieser, ob nun anwesend oder nicht, erzeugt eigentlich nur eines, nämlich kosten.
gesundheit !
peziso - am Mittwoch, 16. Februar 2005, 12:25
nun ist es wieder soweit, die erste woche des neuen projektes nähert sich dem ende.
taschen gepackt,hotel ausgecheckt, reservierungen bestätigt und ab ins büro, dann auf die verstaute (nein nicht versaute, obwohl das manchmal auch passt) autobahn geworfen und heimgeruckelt.
ich bekomme immer zu hören: Boah toll du bist jetzt in ... (zutreffendes bitte einsetzen, z Zeit münchen) , oder na schön du kannst auslandsurlaub machen und, und ...
nur scheinen alle (ausser die,die diese "mühlen" kennen) zu vergessen, dass man hier arbeitet, dass man hier genauso seine 40 std (plus einige überstunden, selbstnatürlich unbezahlte) absitzt, wie zu hause. noch dazu ist man bei einem kunden vor ort, also hat man das zweifelhafte vergnügen: immer mit argusaugen überwacht zu werden, dass man ja nur kein minütchen teuer bezahlte zeit vertut; bekommt die dümmsten oder schwersten jobs, da man ja sooo viel verdient (jo die firma schon) und eh ein externer ist ; sitzt meistens in den ödesten industriegebieten mit ebensolchen hotels, stopft grausliches essen in sich rein und ist vornehmlich mal alleine, sehr,sehr alleine.
das (immer zu kleine) hotelzimmer wird zum verlies, zur modernen folterkammer, der letzte flecken von privatsphäre, die keine ist.
und die stadt selbst, die man "besucht" ?? die liegt in nahezu unerreichtbarer entfernung und ist doch so nah, klar am abend ein lokal suchen, aber sonst ? zu geschäftszeiten ist man am arbeiten und sonst hängt einem das dauernde "unter menschen sein" bald zum hals raus. aber zurückziehen ist nicht, nach kurzer zeit stellt sich eine art lagerkoller ein.
man wird aggressiver, kurzangebundener und im gegenzug unglaublich vorsichtig, dass man nur ja keinen "kunden" beleidigt oder dgl.
aber, in den zeiten der höchsten arbeitslosigkeit , der existenzängste bleibt einem halt nichts anderes übrig, als das gelernte anzuwenden, wo man halt hingetan wird.
also wer glaubt, dass consulterleben was tolles ist, dem sei gesagt, dass es eine gewisse zeit schon spass macht, herumzureisen, in diversen hotels abzusteigen und neue firmen (und deren mitarbeiter) zu treffen, aber bald hat man die frühstücksbuffets satt, die ständig gezwungen lächelnden gesichter, die einem ja doch nur etwas andrehen wollen, die nie passenden betten , der ständig wechslende frass und die flugzeuge, die immer zu engen.
der gute alte spruch : dann hättest halt was gescheites gelernt, den man sowieso dauernd zu hören bekommt, stimmt sicher teilweise, aber wenn man sich einmal in eine gewisse finanzielle abhängigkeit begeben hat, wenn die bank hinter dir steht ,das pfötchen aufhaltend und dein konto die vorkommt wie ein schwarzes loch, dann versuch mal zu selbiger zu gehen und zu sagen: "hey boys, ich bin in eine non profit organisation eingestiegen und grabe nun brunnen in ost somalia", dann viel vergnügen, weil dann die finanzautomatik zuschlägt und du dann vor deinem privatruin stehst.
taschen gepackt,hotel ausgecheckt, reservierungen bestätigt und ab ins büro, dann auf die verstaute (nein nicht versaute, obwohl das manchmal auch passt) autobahn geworfen und heimgeruckelt.
ich bekomme immer zu hören: Boah toll du bist jetzt in ... (zutreffendes bitte einsetzen, z Zeit münchen) , oder na schön du kannst auslandsurlaub machen und, und ...
nur scheinen alle (ausser die,die diese "mühlen" kennen) zu vergessen, dass man hier arbeitet, dass man hier genauso seine 40 std (plus einige überstunden, selbstnatürlich unbezahlte) absitzt, wie zu hause. noch dazu ist man bei einem kunden vor ort, also hat man das zweifelhafte vergnügen: immer mit argusaugen überwacht zu werden, dass man ja nur kein minütchen teuer bezahlte zeit vertut; bekommt die dümmsten oder schwersten jobs, da man ja sooo viel verdient (jo die firma schon) und eh ein externer ist ; sitzt meistens in den ödesten industriegebieten mit ebensolchen hotels, stopft grausliches essen in sich rein und ist vornehmlich mal alleine, sehr,sehr alleine.
das (immer zu kleine) hotelzimmer wird zum verlies, zur modernen folterkammer, der letzte flecken von privatsphäre, die keine ist.
und die stadt selbst, die man "besucht" ?? die liegt in nahezu unerreichtbarer entfernung und ist doch so nah, klar am abend ein lokal suchen, aber sonst ? zu geschäftszeiten ist man am arbeiten und sonst hängt einem das dauernde "unter menschen sein" bald zum hals raus. aber zurückziehen ist nicht, nach kurzer zeit stellt sich eine art lagerkoller ein.
man wird aggressiver, kurzangebundener und im gegenzug unglaublich vorsichtig, dass man nur ja keinen "kunden" beleidigt oder dgl.
aber, in den zeiten der höchsten arbeitslosigkeit , der existenzängste bleibt einem halt nichts anderes übrig, als das gelernte anzuwenden, wo man halt hingetan wird.
also wer glaubt, dass consulterleben was tolles ist, dem sei gesagt, dass es eine gewisse zeit schon spass macht, herumzureisen, in diversen hotels abzusteigen und neue firmen (und deren mitarbeiter) zu treffen, aber bald hat man die frühstücksbuffets satt, die ständig gezwungen lächelnden gesichter, die einem ja doch nur etwas andrehen wollen, die nie passenden betten , der ständig wechslende frass und die flugzeuge, die immer zu engen.
der gute alte spruch : dann hättest halt was gescheites gelernt, den man sowieso dauernd zu hören bekommt, stimmt sicher teilweise, aber wenn man sich einmal in eine gewisse finanzielle abhängigkeit begeben hat, wenn die bank hinter dir steht ,das pfötchen aufhaltend und dein konto die vorkommt wie ein schwarzes loch, dann versuch mal zu selbiger zu gehen und zu sagen: "hey boys, ich bin in eine non profit organisation eingestiegen und grabe nun brunnen in ost somalia", dann viel vergnügen, weil dann die finanzautomatik zuschlägt und du dann vor deinem privatruin stehst.
peziso - am Freitag, 14. Januar 2005, 15:46